Tipps und Tricks für die richtige Brotlagerung

Roggenbrote von Haubis

Wie lagert man Brot am besten? Und wie wird der Genuss verlängert? Nicht nur die Qualität des Brotes und des Gebäcks ist ausschlaggebend für die Haltbarkeit der Produkte, sondern auch die richtige Lagerung und Aufbewahrung ist ein entscheidender Faktor dafür. Wenn ihr einige Dinge beachtet, könnt ihr euer Brot länger aufbewahren und genießen. Hier findet ihr einige Tipps, zur besten Aufbewahrung für Brot.

Die beste Aufbewahrung für Brot

Richtige Brotlagerung ist wichtige für besten Geschmack und Haltbarkeit. Ganz klar – Brot und Gebäck schmeckt frisch vom Bäcker am besten! Doch wer kauft schon jeden Tag ein ganzes Brot? Darum ist es wichtig, dieses möglichst lange frisch zu halten. Mit dem richtigen Knowhow kann die Qualität von Brot und Gebäck länger erhalten bleiben. Eine sachgemäße Lagerung von Brot und Gebäck ist von besonderer Bedeutung damit ihr es möglichst lange genießen könnt.

Bleibt Brot im Kühlschrank länger frisch?

Der ein oder andere bewahrt Brot und Gebäck gerne im Kühlschrank auf. Aber ist das tatsächlich ein geeigneter Ort für die Lagerung von Brot und Gebäck? Der Kühlschrank hat den Vorteil, dass er eine konstante Temperatur aufweist. Allerdings sorgen die niedrigen Temperaturen im Kühlschrank dafür, dass die im Brot gebundene Feuchtigkeit viel schneller an die Umgebung abgegeben wird (Retrogradation) als bei Raumtemperatur. Das Brot verliert an Geschmack und trocknet demnach viel schneller im Kühlschrank aus! Ideal für die Lagerung von Brot & Gebäck ist eine Temperatur von 18° C.

Steigen im Sommer die Temperaturen und es ist heiß und schwül, dann macht es tatsächlich Sinn Brot und Gebäck im Kühlschrank zu lagern. Denn die Feuchtigkeit und die Wärme lassen Brot und Gebäck in diesem Fall schneller schlecht werden. Den faden Geschmack vom Brot im Kühlschrank muss man allerdings in Kauf nehmen.

Fazit: Bei der Lagerung im Kühlschrank wird Brot nicht länger frisch gehalten. Es wird schneller trocken und verliert zudem seinen Geschmack. Ideal ist eine Raumtemperatur von 18° C.

Was ihr jedoch machen könnt, wenn ihr das Brot längerfristig lagern wollt, ist das Tiefkühlen! Haubis bietet tiefgekühlte Weckerl wie das Haubis Verwöhnkörberl, dass es im Supermarkte bei SPAR, EUROSPAR, INTERSPAR, ADEG, Nah & Frisch, Unimarkt, www.alfies.at und www.gurkerl.at. Und natürlich in allen Haubis Backstuben & Cafés sowie im „das Valentin“

Wer noch mehr bevorraten möchte, dem empfehlen wir das Haubis Vorratskörberl: tiefgekühlte Haubis Produkte, in größerer Stückzahl für die Bevorratung. So hat man für jeden Anlass unsere Produkte zu Hause und kann ganz nach Bedarf jederzeit ofenfrisch selber fertig backen. 

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Einflussfaktoren für die richtige Brotlagerung

Es gibt eine Reihe von Faktoren, welche dafür verantwortlich sind, dass sich Brot und Gebäck gut hält oder eben nicht. Die Lagerung und Frischhaltung wird beeinflusst durch:

  1. Temperatur – Die ideale Temperatur für die Lagerung von Brot und Gebäck sind 18 - 22° C.
  2. Luftfeuchtigkeit – Wichtig ist, dass die Luft zirkulieren kann, sonst kommt es zu einem Feuchtigkeitsstau und die Bildung von Schimmel wird begünstigt. Gleichzeitig muss das Brot aber vor Austrocknung geschützt werden. Ideal hierfür ist eine Brottruhe, Brottopf, Brotdose oder Brotbeutel.
  3. Lagerort – Einen Brotkasten oder Brottruhe sollte man sorgfältig platzieren! Achte darauf, dass du diese nicht in der Nähe vom Herd, Ofen oder Mikrowelle stellst, denn die Feuchtigkeit begünstigt die Schimmelbildung. Auch ein Ort direkt am Fenster sollte vermieden werden: Beim Lüften kann das Brot und Gebäck schneller austrocknen.
  4. Licht – Am besten lagert man Brot und Gebäck dunkel, in jedem Fall aber vor der Sonne geschützt.
  5. Sauberkeit – Alten Brotreste müssen vor der erneuten Lagerung entfernt werden, der Lagerort sollte stets sauber sein.

Tipp für die richtige Brotlagerung

Verpacktes und/oder vorgeschnittenes Brot kann auch einfach in der Originalverpackung aufbewahrt werden.

Brot im Sackerl – Papier oder Plastik?

Wer Brot und Gebäck beim Bäcker kauft, dem ist sicher schon aufgefallen, dass die ofenfrischen Köstlichkeiten immer im Papier-Sackerl eingepackt werden. Das hat nicht nur den Klimaschutz-Vorteil, sondern auch einen ganz praktischen für die bessere Frischhaltung von Brot und Gebäck. 

Die Feuchtigkeit, die das Brot abgibt wird vom Papier besonders gut aufgenommen. Zudem schützt es vor dem Austrocknen. Wird Gebäck oder Brot nur kurz darin gelagert, bspw., weil es noch am selben Tag verzehrt wird, so ist das Papier-Sackerl ideal.

Im Plastik-Sackerl bleibt Brot & Gebäck nur kurzfristig frisch. Denn das Plastik verhindert eine gute Luftzirkulation. Schimmel kann sich hier viel leichter bilden.

Papier-Sackerl für die richtige Lagerung von Brot und Gebäck bei Haubis

Tipp

Brot kann (nach dem Abkühlen) auch portionsweise in Scheiben geschnitten eingefroren werden.

Lagerung von Brot im Brotkasten oder Brottopf

Am besten eignet sich für die Lagerung von Brot und Gebäck ein Brotkasten – auch bekannt als Brottopf oder Brottruhe. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Während Brotkästen aus Naturmaterialien wie bspw. aus Ton oder Holz die Feuchtigkeit aufnehmen, so haben Brotkästen aus Edelstahl oder Eisen Belüftungslöcher, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann. 

Wenn man vermeiden möchte, dass das Material des Brotkastens seinen Geruch an das Brot oder Gebäck abgibt, so kann man es einfach im Papier-Sackerl lassen. Dieses schützt das Brot und Gebäck vor fremden Gerüchen.

Der Römertopf ist ebenfalls sehr gut für die Lagerung von Brot und Gebäck geeignet. Er besteht aus Ton oder Keramik, wobei die Schale glasiert ist und der Deckel unglasiert. So kann die Feuchtigkeit durch das Material nach außen wandern – bei Bedarf gibt der Ton die Feuchtigkeit wieder ab. Die glasierte Schale hat den Vorteil, dass sie leicht zu reinigen ist.  

Römertopf für BrotlagerungRömertopf

Und wenn das Brot trotzdem einmal schimmelt?

Schimmliges Brot und Gebäck sollte sofort und vollständig entsorgt werden. Schimmelpilzsporen sind bei sichtbarem Schimmel bereits im gesamten Brot oder Gebäck nachweisbar. Das schimmlige Stück großzügig wegzuschneiden reicht also auf keinen Fall aus! Das gesamte Brot und Gebäck im Brotkasten sollte in diesem Fall entsorgt werden.

Mit einer Mischung aus Wasser und Essig reinigt man den Brotkasten gründlich. Der Essig beugt nicht nur der Schimmelbildung vor, sondern wirkt auch gegen unangenehme Gerüche. Idealerweise reinigt man den Brotkasten alle 14 Tage gründlich mit Essig-Wasser – das beugt vor!

Welches Brot hält sich am längsten frisch?

Wer lange ein schön saftiges Brot haben will, greift am besten zu Broten mit einem hohen Anteil an Roggen, Schrot oder Sauerteig. Je höher der Anteil dieser Bestandteile ist, desto länger hält sich das Brot bei Raumtemperatur und sachgemäßer Lagerung.

Der Natursauerteig von Haubis verleiht den Produkten einen herrlich saftigen Geschmack und eine unverkennbare Aroma-Vielfalt. Gleichzeitig sorgt er für eine lange Frischhaltung. Denn bei der Langzeitführung von ca. 20 Stunden wird das Wasser im Brot optimal gebunden und die Krume bleibt länger saftig. Während der Lagerung wandern die Röstaromen aus der Kruste in die Krume. So hat man auch nach Tagen noch ein Brot mit saftiger Krume und tollem Aroma.

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Haubis ist österreichische Brotkultur seit 1902.

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