5 Tipps für Brot mit mehr Geschmack

Haubis Geschäftskunden beim Fertigbacken der Haubis Produkte

Mit diesen 5 Tipps für Brot mit mehr Geschmack geliengt jedes Brot! Da werden vielleicht Kindheitserinnerungen wach – Herrlich duftendes Brot frisch aus dem Backofen mit knuspriger Kruste und zarter Krume. Aber was ist eigentlich für den Geschmack im Brot verantwortlich und wie kann man diesen noch verbessern? Hier erfahrt ihr mehr!

Mit diesen fünf Tipps für Brot mit mehr Geschmack gelingt dir jedes Brot

Der Geschmack von einem Roggenbrot mit selbstgemachtem Natursauerteig, aromatischen Brotgewürzen für mehr Genuss, veredelt mit feinen Körnern oder Saaten und gebacken in einem traditionellen Holzbackofen – wer kann da nur widerstehen? 

Wer auf diese Tipps achtet, zaubert aus jedem Teig ein Brot mit mehr Geschmack!

1. Der Natursauerteig und die Gare

Natursauerteig ist ein absolutes Naturprodukt. Er besteht aus Mehl und Wasser. Haubis verwendet 100 Prozent Mehl und Getreide aus Österreich. Die im Natursauerteig natürlich vorkommenden Hefen wirken sich durch ihre Tätigkeit auf die Teiglockerung aus (mehr zu: Was wäre Brot ohne Hefe und ohne Natursauerteig).

Für den Geschmack sorgen u.a. die Milchsäurebakterien. Je nach Verhältnis zwischen Milchsäure und Essigsäure im Sauerteig ändert sich der säuerlich-aromatische Geschmack.

Je länger man einen Brotteig "führt", also die Zeit, die zwischen dem Mischen der Zutaten bis zum Backen vergeht, umso vollmundiger wird der Geschmack. Das heißt, je länger ein Brotteig garen kann, umso mehr und vielfältigere Aromastoffe kann er ausbilden. 

Wie ist der Geschmack von einem Roggenbrot

Damit Roggen backfähig wird, braucht er eine Versäuerung. Dies erfolgt mit einem Sauerteig oder Natursauerteig, dieser macht den Roggen backfähig. Durch die Versäuerung des Roggenanteils entstehen der säuerlich-aromatische Geschmack in einem Roggenbrot. Der Natursauerteig hat auch einen Einfluss auf die Krumenstruktur. Je länger der Teig Zeit hat zu reifen, umso feinporiger wird das Innere des Brotes beim Backen, und umso feiner kann das Roggenbrot schmecken. Auch bei anderen Getreidesorten kommt Natursauerteig für den Geschmack zum Einsatz.

 

2. Das Vollkornmehl

Beim Vollkornmehl wird das ganze Korn vermahlen. Hierbei sind also der Keimling, der Mehlkörper und die Schale enthalten. Bei einem Auszugsmehl wird nur der Mehlkörper vermahlen. Die Nutzung des vollen Korns hat viele Vorteile. So befinden sich alle Geschmacksstoffe des ganzen Korns im Mehl. Die Aromastoffe des gesamten Korns sorgen dadurch für einen intensiveren, vielschichtigeren und volleren Geschmack.

Nicht nur auf den Geschmack hat das ganze Korn einen Einfluss. Die enthaltenen Ballaststoffe, Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente des ganzen Korns gelangen so in das Brot. Vollkornprodukte halten länger satt, denn ihre komplexen Kohlenhydratketten müssen beim Verdauen erst einmal gespalten werden, damit unser Körper sie verwenden kann. Der Blutzuckerspiegel steigt dabei nicht so schnell an und bleibt länger konstant als wie bei reinem Auszugsmehl mit seinen kurzen Kohlenhydratketten. Das Resultat: wir haben weniger schnell wieder Hunger!

 

3. Das Brotgewürz

Die in Österreich wichtigsten Brotgewürze sind Kümmel, Fenchel, Anis und Koriander. Brotgewürze wirken verdauungsfördernd, appetitanregend und beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt. Hier geht es zum Grundrezept für Brotgewürze und zu weiteren Brotgewürz-Rezepten.
Selbstverständlich gibt es auch andere Gewürze, die für die unterschiedlichsten Brot- und Gebäcksorten verwendet werden, und somit für Abwechslung im Brotkorb sorgen. Wie wäre es einmal mit Nelken, Zimt oder Kardamom im Brotrezept?

4. Körner und Saaten

Besonders beliebt sind Körner und Saaten in Broten. Sie sorgen für ein besonderes Geschmackserlebnis. Unterschiedlich nussig-aromatisch präsentieren sich Brot- und Gebäckstücke mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Mohn und vielem mehr am Gaumen. Und der kräftigere Biss trägt auch seines zum Geschmack bei.

5. Das Backen im Holzofen für besseren Brot-Geschmack

Im ursprünglichen Holzofen werden heute leider nur mehr die wenigsten Brote gebacken. Wer selbst einen solchen noch im Haus oder im Garten hat, sollte das Backen darin unbedingt wieder probieren.
Die rustikalen Röstnoten und die besonders knusprige Kruste machen den zusätzlichen Arbeitsaufwand gleich wieder vergessen. Und der Faktor Nostalgie und Kindheitserinnerung trägt natürlich auch noch seines zum besonderen Geschmack bei.

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