Vegan Backen: Tipps & Tricks

Veganes Backen liegt im Trend. Auch unsere Haubis Bäckermeister haben für euch eine neue vegane Mehlspeise kreiert: die Donauwelle. Was ist eigentlich zu beachten, wenn man alle tierischen Lebensmittel bei Kuchen-Rezepten weglassen möchte? Vegane Backrezepte lassen sich nicht nur kinderleicht umsetzen, sondern sind auch genauso lecker wie andere Mehlspeisen. Wir zeigen euch ein paar Tipps und Tricks, wie euch der nächste vegane Kuchen sicherlich gelingt.

Alternative Milchprodukte

Was kann man statt den klassischen Milchprodukten wie Butter, Milch, Topfen und Sahne verwenden?

Butter kann man ganz einfach durch pflanzliche Öle und pflanzliche Margarine ersetzen. Mittlerweile findet man auch zahlreiche, vegane Milchprodukte auf dem Markt, die auf Basis von Soja, Mandeln, Hafer, Kokosnuss, Reis oder diversen Nüssen angeboten werden. Sie dienen als Ersatzprodukte für Joghurt und Milch in euren Rezepten. Auch auf Sahne muss nicht verzichtet werden. Sahne aus Reis zum Beispiel ist besonders fettarm und auch glutenfrei. Sie lässt sich außerdem sehr gut aufschlagen. Wenn ihr einen klassischen Käsekuchen bzw. Cheesecake backen möchtet, könnt ihr den geschmacksneutralen Seidentofu statt Frischkäse oder Topfen verwenden.

Pflanzliche Bindemittel statt Eier

Warum findet man eigentlich in fast allen Kuchenrezepten Eier? Sie dienen beim Backen unter anderem als Triebmittel, Feuchtigkeitsspender, Lockerungs- und Bindungsmittel.

Ganz klar – man kann sie nicht einfach weglassen. An Stelle der Eier eignen sich pflanzliche Bindemittel, wie eine zerdrückte Banane oder Apfelmus, aber auch das vielseitige Johannisbrotkernmehl anstelle von Eigelb. Eine halbe zerdrückte Banane beispielsweise entspricht genau einem Ei, ebenso wie 80 Gramm Apfelmus. Besonders gut eignet sich auch pflanzliches Ei-Ersatzpulver, das einfach mit Wasser angerührt wird. Ihr könnt auch gemahlene Leinsamen und Chiasamen verwenden, denn diese binden Flüssigkeiten ebenfalls hervorragend. Kleiner Tipp: Mit einer Prise Salz gemischt lässt sich das Kichererbsenwasser Aquafaba wunderbar als Eischnee aufschlagen.

Ersatz für Gelantine

Bei vielen Backwaren kommt auch tierische Gelantine zum Einsatz. Doch auch hier gibt es verschiedenste hilfreiche Ausweichprodukte. Agar-Agar ist ein solches. Das aus getrockneten Meeresalgen gewonnene Geliermittel muss aufgekocht werden, damit es geliert und eignet sich somit perfekt für vegane Nachspeisen wie Panna Cotta oder Pudding. Zum Gelieren kann Guarkernmehl ebenfalls verwendet werden. Eis und Joghurt gelingen damit perfekt.

 

Vegane Donauwelle

Die Donauwelle ist ein Kuchen, den es oft bei Familienfestivitäten von Taufe bis zur Hochzeit über runde große Geburtstage gibt. Die Verbindung aus Marmorkuchenboden, fruchtigen Kirschen, leckerer Vanillecreme und dem Knack der Schokolade obenauf sorgt für Begeisterung unter den Kuchenliebhabern.

Die Donauwelle gibt es jetzt auch vegan, also ganz ohne tierische Zutaten. Das ändert aber nichts am herrlichen Geschmack und sorgt garantiert für einen Genussmoment. Jetzt in allen Haubis Backstuben erhältlich.

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